Aktuelles und Statistiken

Siehe hierzu Informationen auf der AGES Webseite zu Sorten

Bitte kontaktieren Sie uns per E-mail bzgl. des Sortenschutzes und der Registerprüfung unter saatgut@baes.gv.at bzw. bzgl. der Sortenzulassung unter sortenwesen@baes.gv.at oder unter der Telefonnummer +43(0)5 0555-34901.

Sortenschutz und Registerprüfung

Sortenschutz bewirkt bei neuen Pflanzensorten ein ausschließliches Recht zur Erzeugung und zum Vertrieb von Vermehrungsmaterial. Mehr hierzu  auf der Seite des Bundesamtes für Ernährungssicherung, Sortenschutz  und dem österreichischen Sortenschutzregister unter: https://www.baes.gv.at/zulassung/pflanzensorten/sortenschutz/ bzw. https://www.baes.gv.at/zulassung/pflanzensorten/oester-sortenschutzregister/

Siehe hierzu auf der Seite des Bundesamtes für Ernährungssicherung, österreichisches Sortenschutzregister unter:  https://www.baes.gv.at/zulassung/pflanzensorten/oester-sortenschutzregister/

Sortenschutz wird mit der Eintragung in das Sortenschutzregister begründet. Dieses wird vom Bundesamt für Ernährungssicherheit geführt und hat nationale Geltung. Angelegenheiten des Europäischen Sortenschutzes werden vom zuständigen Amt der Europäischen Union,  dem Gemeinschaftlichen Sortenamt (Abkürzung CPVO, Community Plant Variety Office) mit Sitz in Angers, Frankreich, geregelt. (http://www.cpvo.europa.eu) Weiterführende Informationen über Voraussetzungen und Antragsunterlagen finden Sie hier:  https://www.baes.gv.at/zulassung/pflanzensorten/sortenschutz/ bzw. https://www.baes.gv.at/formulare/formulare-pflanzgut-sorten/

Eine abgeschlossene Registerprüfung ist Voraussetzung sowohl für die Sortenzulassung als auch die Erteilung eines Sortenschutzes. Die Registerprüfung prüft eine Sorte auf ihre Unterscheidbarkeit, Homogenität und Beständigkeit. Für die Erteilung eines Sortenschutzes ist zusätzlich die Neuheit einer Sorte sowei eine eintragbare Sortenbezeichnung Grundvoraussetzung.

Siehe hierzu:  https://www.baes.gv.at/zulassung/pflanzensorten/

Siehe hierzu Gebührentarife des Bundesamtes für Ernährungssicherung.

Sortenzulassung

Diese finden Sie hier auf der Website des Bundesamtes für Ernährungssicherheit (BAES) auf der Detailseite Zulassung von Pflanzensorten.

In Österreich sind alle Sorten landwirtschaftlicher Arten, die in der Österreichischen Sortenliste angeführt sind, für den Anbau zugelassen. Für diese Sorten liegen zudem umfangreiche mehrjährige heimische Ergebnisse österreichischer Prüfstandorte vor, die eine nachhaltige umweltschonende Produktion ermöglichen. Der Anbau anderer im EU-Sortenkatalog gelisteter Sorten dieser Arten ist in Österreich grundsätzlich möglich. Es ist darauf hinzuweisen, dass dabei auf Grund fehlender offizieller Resultate aus heimischen Versuchen ein deutlich höheres Anbaurisiko für die Landwirtinnen und Landwirte besteht.

Nein, eine EU-Sortenlistung ist für landwirtschaftliche Sorten nur über eine nationale Sortenlistung in einem EU-Mitgliedsstaat möglich, weil hierzu auch eine Wertprüfung notwendig ist.

In Österreich dürfen GVO-Sorten grundsätzlich nicht angebaut werden (Gentechnik-Anbauverbots-Rahmengesetz). Saatgut bestimmter Arten (z.B. Mais, Raps, Sojabohne) wird im Sortenzulassungsverfahren gemäß Saatgut-Gentechnik-Verordnung repräsentativ auf Verunreinigungen/Unbedenklichkeit untersucht.

Im Zuge der nationalen Sortenzulassungsprüfung wird der Landeskulturelle Wert neuer Sorten gemäß Saatgutgesetz 1997 als Zulassungsvoraussetzung festgestellt, wobei agronomische Kriterien, Ertrag, vielfältige Qualitätsparameter für die verarbeitende Industrie und Resistenzeigenschaften für eine möglichst nachhaltige und umweltfreundliche Produktion dieser Sorten evaluiert werden.    

Bei Sorten landwirtschaftlicher Pflanzenarten sind fünf Voraussetzungen nötig:

  • Unterscheidbarkeit
  • Homogenität
  • Beständigkeit
  • Landeskultureller Wert und
  • eine eintragbare Sortenbezeichnung

Bei Erhaltungssorten und Gemüse entfällt das Erfordernis des landeskulturellen Wertes.

Die Anmelde- und Saatguteinsendetermine richten sich nach der Saisonalität der jeweiligen Kulturart und können hier eingesehen werden. Zudem werden sie je Kulturart den bisherigen Antragstellerinnen bzw. Antragstellern mit der jeweilig anstehenden Saatgutbestellung frühzeitig bekanntgegeben.

Eine abgeschlossene Registerprüfung ist Voraussetzung sowohl für die Sortenzulassung als auch die Erteilung eines Sortenschutzes. Die Registerprüfung prüft eine Sorte auf ihre Unterscheidbarkeit, Homogenität und Beständigkeit. Für die Erteilung eines Sortenschutzes ist zusätzlich die Neuheit einer Sorte sowie eine eintragbare Sortenbezeichnung Grundvoraussetzung.

Mehr Informationen

Die Sortenwertprüfung soll unter möglichst praxisnahen Bedingungen erfolgen. Daher folgen die Prüfstandorte dem Anbaugebiet der betreffenden Kulturart.
 
Das Vergleichssortiment soll den züchterischen Fortschritt widerspiegeln, eine ausreichende genetische Variation in den Sortenmerkmalen bieten und in der Praxis bedeutende Sorten miteinschließen.

Die Kosten für die Sortenzulassungsprüfung setzen sich aus der Antragsgebühr, der kulturartspezifischen Registerprüfgebühr, der kulturartspezifischen Wertprüfungsgebühr und der Gebühr für den Prüfbericht zusammen. Die Registerprüfung dauert in aller Regel zwei Jahre, die Wertprüfung je nach Kulturart zwei oder drei Jahre. Die Register- und die Wertprüfungsgebühr sind jährlich zu entrichten.

Diese Gebührensätze finden Sie im Sortenordnungsgebührentarif.

Bitte kontaktieren Sie uns per E-Mail bzgl. des Sortenschutzes unter saatgut@baes.gv.at bzw. bzgl. der Sortenzulassung unter sortenwesen@baes.gv.at oder unter der Telefonnummer +43(0)5 0555-34901.

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