Kontrollplanung

Kontrollplan 2017

Der Jahresplan der Kontrolle legt die Anzahl der Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie die Anzahl der zu kontrollierenden Betriebe und die durchzuführenden Betriebskontrollen fest. Mit den Planzahlen werden Stichproben festgelegt sowie nachfassende Tätigkeiten aufgrund der Verstöße aus Vorperioden und Kapazitäten für ad-hoc Aktivitäten berücksichtigt.

Die angeführten Planzahlen hinsichtlich der Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie der zu kontrollierenden Betriebe und die durchzuführenden Betriebskontrollen als auch der Umsetzung des Prüfplanes wurden in Ab- und Zustimmung mit den betroffenen Organisationseinheiten festgelegt, sodass von einer planbaren Ressourcenverfügbarkeit auszugehen ist.

Kontrollplanung 2015

Der Jahresplan der Kontrolle legt die Anzahl der Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie die Anzahl der zu kontrollierenden Betriebe und die durchzuführenden Betriebskontrollen fest.
Mit den Planzahlen werden Stichproben festgelegt sowie nachfassende Tätigkeiten aufgrund der Verstöße aus Vorperioden und Kapazitäten für ad-hoc Aktivitäten berücksichtigt.
Die angeführten Planzahlen hinsichtlich der Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie der zu kontrollierenden Betriebe und die durchzuführenden Betriebskontrollen als auch der Umsetzung des Prüfplanes wurden in Ab- und Zustimmung mit den betroffenen Organisationseinheiten festgelegt, sodass von einer planbaren Ressourcenverfügbarkeit auszugehen ist.

 

 

Konformitäts-
überprüfungen

Betriebe

Betriebs-
kontrollen

566

163

200

 

 

Im Kontrollplan der Verbraucherinformation Fisch werden für das Jahr 2015 folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Frischfisch: Es wurde festgestellt, dass die meisten Beanstandungen bei Frischfisch zu finden sind und zwar aufgrund von Nichtkonformitäten bei den Elementen Produktionsmethode, wissenschaftlicher Name der Art sowie Fanggebiet/Herkunft. Da das Frischfischangebot am Markt am Beginn der katholischen Fastenzeit und in der Vorweihnachtszeit (November und Dezember) aufgrund der hohen Nachfrage steigt, sind verstärkte Kontrollen in diesen Monaten geplant. Um das Ziel des Täuschungsschutzes sicherzustellen, wird bei Frischfisch eine Aktion von zusätzlichen 130 Proben als Schwerpunkt für das Jahr 2015 gesetzt.

  • Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung: Ab 2015 unterliegen auch Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung den rechtlichen Grundlagen betreffend Verbraucherinformation Fisch. Aufbauend auf den Erfahrungen dieser Kontrollen wird die Vorgehensweise weiter entwickelt und etabliert, wobei insbesondere die Information der Betriebsverantwortlichen hinsichtlich der korrekten Umsetzung ein wichtiger Aspekt sein wird.

 

 

 

Kontrollplanung 2014

Der Jahresplan der Kontrolle legt die Anzahl der Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie die Anzahl der zu kontrollierenden Betriebe und die durchzuführenden Betriebskontrollen fest.

 

Mit den Planzahlen werden Stichproben festgelegt sowie nachfassende Tätigkeiten aufgrund der Verstöße aus Vorperioden und Kapazitäten für ad-hoc Aktivitäten berücksichtigt.

 

Die angeführten Planzahlen hinsichtlich der Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie der zu kontrollierenden Betriebe und die durchzuführenden Betriebskontrollen als auch der Umsetzung des Prüfplanes wurden in Ab- und Zustimmung mit den betroffenen Organisationseinheiten festgelegt, sodass von einer planbaren Ressourcenverfügbarkeit auszugehen ist.

Verbraucherinformation Fisch

ProbenBetriebeBetriebskontrollen
546135172

Im Kontrollplan der Verbraucherinformation Fisch werden für das Jahr 2014 folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Frischfisch: Es wurde festgestellt, dass die meisten Beanstandungen bei Frischfisch zu finden sind und zwar aufgrund von Nichtkonformitäten bei den Elementen Produktionsmethode, wissenschaftlicher Name der Art sowie Fanggebiet/Herkunft. Da das Frischfischangebot am Markt am Beginn der katholischen Fastenzeit und in der Vorweihnachtszeit (November und Dezember) aufgrund der hohen Nachfrage steigt, sind verstärkte Kontrollen in diesen Monaten geplant. Um das Ziel des Täuschungsschutzes sicherzustellen, wird bei Frischfisch eine Aktion von zusätzlichen 123 Proben als Schwerpunkt für das Jahr 2014 gesetzt.

  • Aquakulturbetriebe: Gemäß Statistik Austria wurden im Jahr 2011 österreichweit 2.909 Tonnen Speisefische produziert, darunter 1.271 Tonnen Regenbogen- und Lachsforellen, 596 Tonnen Karpfen und 393 Tonnen Bachsaiblinge. Die steigende Anzahl an Aquakulturbetrieben führt daher zur Schwerpunktsetzung in diesem Bereich.

Kontrollplanung 2013

Der Jahresplan der Kontrolle legt die Anzahl der Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie die Anzahl der zu kontrollierenden Betriebe und die durchzuführenden Betriebskontrollen fest.

Mit den Planzahlen werden Stichproben festgelegt sowie nachfassende Tätigkeiten aufgrund von Verstößen aus Vorperioden und Kapazitäten für ad-hoc Maßnahmen berücksichtigt.

Nachstehend wird der Jahresplan der Kontrolle Verbraucherinformation Fisch 2013 des Bundesamtes für Ernährungssicherheit abgebildet:

Kontrollplanung 2012

Der Jahresplan der Kontrolle legt
•    die Anzahl der Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen,
•    die Anzahl der zu kontrollierenden Betriebe und die durchzuführenden Betriebskontrollen sowie
•    alle erforderlichen Tätigkeiten und beabsichtigten Maßnahmen der Kontrolltätigkeiten fest.

Die Ergebnisse aus Vorperioden (Anzahl der Prüfungen und Anzahl der gesetzten Maßnahmen im festgelegten Betrachtungszeitraum) der formalen und analytischen Prüfungen im Rahmen des Stichprobenplans werden einer Risikoanalyse unterzogen und schaffen die Ausgangslage zur Erstellung des Prüfplans.
Die Risikobewertung als ein wissenschaftsbasierter Vorgang mit den vier Stufen Gefahrenidentifizierung, Gefahrencharakterisierung, Expositionsabschätzung und Risikocharakterisierung (§ 2 Z 4 GESG) bildet die Basis für die Kalkulation. Die Berechnung der durchzuführenden Prüfungen und des sich daraus ergebenden notwendigen Probenumfangs für den Probenplan erfolgt anhand der Anzahl durchgeführter Prüfungen und der Anzahl gesetzter Maßnahmen (z. B. Beanstandung, Anzeige) im festgelegten Betrachtungszeitraum.
In der Anwendung unterschiedlicher Berechnungsmodi wird einerseits auf die Sicherheits- und andererseits die Qualitäts- und Täuschungsschutzrelevanz eingegangen um die rechtlich relevanten Ziele und deren Wirkung zu erreichen.
Zusätzlich können Prüfungs- und Probenumfänge unter Berücksichtigung der vorhandenen Menge am Markt bestimmt werden (Endlichkeitskorrektur). Diese Daten stammen aus fachlichen Quellen sowie aus Schätzungen und Erfahrungswerten der Fachbereiche.
Über die Ergebnisse der Berechnungen der Risikobewertung entscheidet das Risikomanagement.
Risikomanagement ist der von der Risikobewertung unterschiedliche Prozess der Abwägung strategischer Alternativen in Konsultation mit den Betroffenen unter Berücksichtigung der Risikobewertung und anderer legitimer Faktoren und im Bedarfsfall geeigneter Präventions- und Kontrollmöglichkeit (§ 2 Z 4 GESG).
In diesem Schritt werden u. a. Erfahrungen und Wissen aus der Marktsituation, aktuelle Zahlen, Daten und Fakten, bezughabende EU-Vorgaben sowie die Planung der nachfassenden Tätigkeiten und das Vorhalten von Kapazitäten für ad-hoc Maßnahmen berücksichtigt. Weiteres Instrument des Risikomanagements bildet die Planung von Schwerpunkten nach Maßgabe aktueller Ergebnisse und aufgrund der Erfahrung aus Vorperioden.
Die Anzahl der Betriebskontrollen wird aufgrund betriebsbezogener Risikofaktoren (Primär- und Sekundärfaktoren) bestimmt. Primärfaktoren stellen das Risiko von Betriebsarten dar, indem die in den einzelnen Betriebsarten auftretenden Gefahren identifiziert und bewertet werden. Neben der Bestimmung der Primärfaktoren und somit des allgemeinen Betriebsartenrisikos werden mit Hilfe einer Datenerhebung im Zuge der Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten die Sekundärfaktoren ermittelt und somit das Einzelbetriebsrisiko erhoben. Sekundärfaktoren beziehen sich u. a. auf den Umschlag des Betriebs, den Umfang der Produktpalette oder den Einsatz von risikoreichem Material.
Neben dem Stichprobenplan wird der Plan über die nachfassenden Tätigkeiten erstellt sowie das Vorhalten von Kapazitäten für ad-hoc Maßnahmen berücksichtigt. Der Plan über die nachfassenden Tätigkeiten erfasst Betriebe mit Verstößen bzw. Zuwiderhandlungen aus Vorperioden. Ziel ist es, anhand eines risikobasierten Maßnahmenkatalogs wirksame, zweckdienliche und angemessene Maßnahmen je nach Sicherheits- oder Qualitäts- und Täuschungsschutzrelevanz produkt- und/oder betriebsbezogen zu setzen. Die Basis für die Erforderlichkeit von nachfassenden Tätigkeiten bilden die laufenden Kontrollergebnisse. Ad-hoc Tätigkeiten finden über Mitteilungen aus Schnellwarnsystemen, Zollmeldungen und alle Formen von Informationen, welche zu einem substantiellen Risiko führen, Eingang in die Einsatzplanung.

 

Nachstehend wird der Jahresplan der Kontrolle 2012 des Bundesamtes für Ernährungssicherheit abgebildet:


Fachbereich

Kontrolle

Proben

Betriebe

Betriebs-kontrollen

Düngemittel

781

432

518

Futtermittel

1.685

1.046

1.059

Pflanzenschutzmittel*

1.971

170

210

Saatgut**

964

295

323

Verbraucherinformation Fisch

400

90

115

*Proben: 1.921 Konformitätsüberprüfungen und 50 Probenahmen
**Proben: 60 Konformitätsüberprüfungen und 904 Probenahmen

 

Verbraucherinformation Fisch

 

Es wurde festgestellt, dass die meisten Beanstandungen bei Frischfisch zu finden sind und zwar aufgrund von Nichtkonformitäten bei den Elementen Produktionsmethode sowie Fanggebiet/Herkunft. Deshalb wird im Jahr 2012 hier eine Schwerpunktaktion gesetzt. Da das Frischfischangebot am Markt am Beginn der katholischen Fastenzeit und in der Vorweihnachtszeit (November und Dezember) steigt, sind verstärkte Kontrollen in diesen Monaten geplant.

 

Kontrollplanung 2011

Das Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) ist u. a. mit der Kontrolle der Inverkehrbringung von Düngemittel, Futtermittel, Pflanzenschutzmittel und Saatgut sowie der Kontrolle der Verbraucherinformation Fisch betraut. Die Kontrollen werden auf der Grundlage einer mehrjährigen integrierten Kontrollplanung vorgenommen. Die Risikobewertung als ein wissenschaftsbasierter Vorgang mit den vier Stufen Gefahrenidentifizierung, Gefahrencharakterisierung, Expositionsabschätzung und Risikocharakterisierung (§ 2 Z 4 GESG) bildet die Basis für die Planung und Umsetzung des Kontrollsystems.

Der jährliche Kontrollplan legt neben der Anzahl der zu kontrollierenden Partien bzw. Chargen mittels Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen, die Anzahl der zu kontrollierenden Betriebe und die durchzuführenden Betriebskontrollen sowie alle erforderlichen Tätigkeiten und beabsichtigten Maßnahmen im Zusammenhang mit der Kontrolle fest.

Der Umfang des jährlichen Kontrollplanes setzt sich aus dem risikobasierten Stichprobenplan, der Planung nachfassender Kontrollen und der Ressourcenplanung für ad-hoc Kontrollen zusammen. Der risikobasierte Stichprobenplan wird jährlich auf der Grundlage der Vorjahresergebnisse formaler und/oder analytischer Prüfungen sowie spezifischer statistischer Methoden berechnet. Die Planung der nachfassenden Kontrollen und die Abschätzung von ad-hoc Kontrollen erfolgt auf der Grundlage der langjährigen Datenlage und Erfahrungen.

Nachstehend wird die integrierte Kontrollplanung für 2011 gesamtheitlich abgebildet:

Kontrollplanung 2011

Fachbereich

Proben

Betriebe

Betriebs-kontrollen

Düngemittel

951

490

565

Futtermittel

1659

654

830

Pflanzenschutzmittel*

1940

160

160

Saatgut**

934

288

360

Verbraucherinformation Fisch

500

100

125

* Proben: 1885 Konformitätsüberprüfungen und 55 Probenahmen

** Proben: 90 Konformitätsüberprüfungen und 844 Probenahmen

 

Verbraucherinformation Fisch:

Bei Frischfisch wurden in der Vergangenheit häufig Nichtkonformitäten bei den Elementen Produktionsmethode und Fanggebiet/Herkunft festgestellt, weshalb hier im Jahr 2011 eine Schwerpunktaktion gesetzt wird. Das Frischfischangebot am Markt steigt in der Vorweihnachtszeit und am Beginn der katholischen Fastenzeit, deshalb werden in diesen Monaten verstärkt Kontrollen durchgeführt.

Neben den geplanten Stichproben und Schwerpunkten werden wie auch die Jahre zuvor nachfassende Kontrollen basierend auf Ergebnissen sowie mögliche ad-hoc Maßnahmen durchgeführt.

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