Kontrollberichte
Jahresbericht Saatgutkontrolle 2011
Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die durchgeführten Kontrollaktivitäten des Fachbereiches Saatgut.
Die Darstellung beinhaltet die Ergebnisse in Analogie zur festgelegten Planung und gibt daher Auskunft über
- Anzahl der kontrollierten Partien bzw. Chargen mittels Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie Anzahl der kontrollierten Betriebe und der durchgeführten Betriebskontrollen,
- gesetzte Schwerpunkte aufgrund aktueller Fragestellungen sowie
- gesetzte Maßnahmen im Zusammenhang mit den Ergebnissen aus den Kontrolltätigkeiten.
In der Darstellung wird nicht unterschieden, ob es sich um stichprobenartige, nachfassende oder ad-hoc durchgeführte Tätigkeiten handelt. Demnach spiegeln hohe Beanstandungsquoten nicht die generelle Nicht-Konformität wider, sondern können auf einen hohen Anteil an durchgeführten nachfassenden oder ad-hoc Aktivitäten aufgrund vorliegender Abweichungen zurückzuführen sein.
Im Jahr 2011 wurden insgesamt 929 Proben/Kontrollfälle bei 360 Betrieben im Zuge von 395 Betriebskontrollen bearbeitet. Das entspricht hinsichtlich der Proben/Kontrollfälle einem Erfüllungsgrad der Planung von knapp 100 %.
In rund 35 % der Fälle erfolgten Maßnahmen in Form von Mängelbehebungen und Beanstandungen.
Die insgesamt hohe Beanstandungsrate war in Zusammenhang mit Erweiterungen der Untersuchungsumfänge in Verbindung mit der Saatgut-Gentechnik-Verordnung, mit Keimsprossen und den darauf basierenden Kennzeichnungs-, Anerkennungs- bzw. Registrierungsmängel und auf zahlreiche für den Konsumenten der Ware weitgehend nicht substanzielle Kennzeichnungsmängel von amtlichen Etiketten von Saatgutanerkennungsbehörden anderer EU Mitgliedstaaten zurückzuführen.
Halbjahresbericht Saatgutkontrolle 2011
| Rückblickend auf das erste Halbjahr 2011 wurden infolge ð der Planung für das Gesamtjahr, ð der bisherigen Ergebnisse der untersuchten Proben und kontrollierten bzw. überwachten Betriebe und ð relevanter Informationen (aus Schnellwarnsystemen, Mitgliedsstaaten, Drittländern sowie von europäischen Behörden, internationalen Stellen, etc.), die auf Verstöße hinweisen könnten, folgende Tätigkeiten durchgeführt sowie Schwerpunkte und Maßnahmen gesetzt: |
| Plan-Ist Vergleich - Erstes Halbjahr 2011 | ||||||
| Fachbereich | Proben | Betriebe | Betriebs-kontrollen | |||
| Plan 1-12 | Ist 1-6 | Plan 1-12 | Ist 1-6 | Plan 1-12 | Ist 1-6 | |
| Düngemittel | 951 | 461 | 490 | 170 | 565 | 190 |
| Futtermittel | 1659 | 820 | 654 | 405 | 830 | 422 |
| Pflanzenschutzmittel* | 1940 | 815 | 160 | 97 | 160 | 99 |
| Saatgut** | 934 | 697 | 288 | 258 | 360 | 271 |
| Verbraucherinformation Fisch | 500 | 182 | 100 | 40 | 125 | 43 |
| * Proben Plan: 1885 Konformitätsüberprüfungen und 55 Probenahmen ** Proben Plan: 90 Konformitätsüberprüfungen und 844 Probenahmen | ||||||
Saatgut:
Es erfolgten im ersten Halbjahr 2011 bei insgesamt rund 40 % der Fälle Maßnahmen in Form von Mängelbehebungen und Beanstandungen.
Die sehr hohe Beanstandungsrate steht in Zusammenhang mit:
+) Erweiterung des Untersuchungsumfanges (der Untersuchung von in der EU nicht zugelassenen GVOs)
+) zahlreichen für den Konsumenten der Ware weitgehend nicht substanziellen Kennzeichnungsmängel von amtlichen Etiketten von Saatgutanerkennungsbehörden anderer EU Mitgliedstaaten und
+) einer hohen Rate an ad-hoc Kontrollen im Zusammenhang mit Saatgut von Keimsprossen.
In Zusammenhang mit insektiziden Beizmitteln wurde im ersten Halbjahr 2011 bei den Arten Mais und Kürbis weiters eine Schwerpunktaktion mit folgendem Inhalt durchgeführt:
Kennzeichnungsüberprüfung
ð Eintragung laut amtlichem Pflanzenschutzmittelregister
ð gemäß Saatgut-Beiz-Verordnung 2010 und Methoden für Saatgut und Sorten
Jahresbericht Saatgutkontrolle 2010
Der Jahresbericht des Bundesamtes für Ernährungssicherheit (BAES) gibt einen Überblick über die durchgeführten Überwachungs- und/oder Kontrollaktivitäten des Fachbereiches Saatgut.
Die Darstellung beinhaltet die Ergebnisse in Analogie zur festgelegten mehrjährigen, risikobasierten sowie integrierten Planung der Überwachung und/oder Kontrolle und gibt daher Auskunft über:
- Anzahl der kontrollierten Partien bzw. Chargen mittels Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie Anzahl der kontrollierten Betriebe und der durchgeführten Betriebskontrollen bzw. Inspektionen,
- gesetzte Schwerpunkte aufgrund aktueller Fragestellungen, sowie
- gesetzte Maßnahmen im Zusammenhang mit den Ergebnissen aus den Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten.
In der Darbietung wird nicht unterschieden, ob es sich um risikobasierte, nachfassende oder ad-hoc durchgeführte Tätigkeiten handelt. Demnach spiegeln hohe Beanstandungsquoten nicht die generelle Nichtkonformität wider, sondern können auf einen hohen Anteil an durchgeführten nachfassenden oder ad-hoc Aktivitäten aufgrund vorliegender Abweichungen zurückzuführen sein.
