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Bundesamt für Ernährungssicherheit

Jahresbericht Pflanzenschutzmittelkontrolle 2011

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die durchgeführten Kontrollaktivitäten des Fachbereiches Pflanzenschutzmittel.

 

Die Darstellung beinhaltet die Ergebnisse in Analogie zur festgelegten Planung und gibt daher Auskunft über:

  • Anzahl der kontrollierten Partien bzw. Chargen mittels Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie Anzahl der kontrollierten Betriebe und der durchgeführten Betriebskontrollen
  • gesetzte Schwerpunkte aufgrund aktueller Fragestellungen sowie
  • gesetzte Maßnahmen im Zusammenhang mit den Ergebnissen aus den Kontrolltätigkeiten.

 

In der Darstellung wird nicht unterschieden, ob es sich um stichprobenartige, nachfassende oder ad-hoc durchgeführte Tätigkeiten handelt. Demnach spiegeln hohe Beanstandungsquoten nicht die generelle Nicht-Konformität wider, sondern können auf einen hohen Anteil an durchgeführten nachfassenden oder ad-hoc Aktivitäten aufgrund vorliegender Abweichungen zurückzuführen sein.

 

Im Rahmen der Pflanzenschutzmittelverkehrskontrolle wurden die ursprünglich geplante Anzahl an Konformitätsüberprüfungen, Probennahmen und Betriebskontrollen zu etwa 92 % erfüllt.
Die Beanstandungsquote bei Konformitätsüberprüfungen lag bei 15 %. In 73 % der festgestellten Nicht-Konformitäten konnte der Mangel durch Anordnung einer Maßnahme behoben werden. 27 % der nicht-konformen Pflanzenschutzmittel wurden vorläufig beschlagnahmt und zur Anzeige gebracht.
Die Beanstandungsquote der Proben die im Rahmen der Schwerpunktaktion Insektizide lag bei 15 %. All diese Fälle wurden zur Anzeige gebracht.
Die Kontrollen zur Bekämpfung des Handels mit illegalen Pflanzenschutzmitteln wurden, inzwischen signifikant erfolgreich, intensiviert.

Halbjahresbericht Pflanzenschutzmittelkontrolle 2011

Rückblickend auf das erste Halbjahr 2011 wurden infolge

ð  der Planung für das Gesamtjahr,

ð  der bisherigen Ergebnisse der untersuchten Proben und kontrollierten bzw. überwachten Betriebe und

ð  relevanter Informationen (aus Schnellwarnsystemen, Mitgliedsstaaten, Drittländern sowie von europäischen Behörden, internationalen Stellen, etc.), die auf Verstöße hinweisen könnten,

folgende Tätigkeiten durchgeführt sowie Schwerpunkte und Maßnahmen gesetzt:

 

Plan-Ist Vergleich - Erstes Halbjahr 2011

Fachbereich

Proben

Betriebe

Betriebs-kontrollen

Plan

1-12

Ist

1-6

Plan

1-12

Ist

1-6

Plan

1-12

Ist

1-6

Düngemittel

951

461

490

170

565

190

Futtermittel

1659

820

654

405

830

422

Pflanzenschutzmittel*

1940

815

160

97

160

99

Saatgut**

934

697

288

258

360

271

Verbraucherinformation Fisch

500

182

100

40

125

43

* Proben Plan: 1885 Konformitätsüberprüfungen und 55 Probenahmen

** Proben Plan: 90 Konformitätsüberprüfungen und 844 Probenahmen

Pflanzenschutzmittel:

Die Kontrollen hinsichtlich Bekämpfung des stattfindenden Handels mit illegalen, generischen,   Pflanzenschutzmitteln wurden intensiviert und konnten dabei signifikante Erfolge erzielt werden, weshalb eine kontinuierliche Fortsetzung diesbezüglicher Aktivitäten im laufenden Jahr ebenso durchgeführt wird, wie im Rahmen der routinemäßigen Konformitätsüberprüfungen 2011 ein Schwerpunkt auf Pflanzenschutzmittel der Wirkungstypen Herbizide, Fungizide und Insektizide gelegt wird, um deren Bedeutung am Markt gerecht zu werden.

Jahresbericht Pflanzenschutzmittelkontrolle 2010

Der Jahresbericht des Bundesamtes für Ernährungssicherheit (BAES) gibt einen Überblick über die durchgeführten Überwachungs- und/oder Kontrollaktivitäten des Fachbereiches Pflanzenschutzmittel.

Die Darstellung beinhaltet die Ergebnisse in Analogie zur festgelegten mehrjährigen, risikobasierten sowie integrierten Planung der Überwachung und/oder Kontrolle und gibt daher Auskunft über:

  • Anzahl der kontrollierten Partien bzw. Chargen mittels Probenahmen und/oder Konformitätsüberprüfungen sowie Anzahl der kontrollierten Betriebe und der durchgeführten Betriebskontrollen bzw. Inspektionen,
  • gesetzte Schwerpunkte aufgrund aktueller Fragestellungen, sowie
  • gesetzte Maßnahmen im Zusammenhang mit den Ergebnissen aus den Überwachungs- und Kontrolltätigkeiten.

In der Darbietung wird nicht unterschieden, ob es sich um risikobasierte, nachfassende oder ad-hoc durchgeführte Tätigkeiten handelt. Demnach spiegeln hohe Beanstandungsquoten nicht die generelle Nichtkonformität wider, sondern können auf einen hohen Anteil an durchgeführten nachfassenden oder ad-hoc Aktivitäten aufgrund vorliegender Abweichungen zurückzuführen sein.

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